Versorgungsmodell Gesundheitskonto mit Solidargutschrift (VGS)

Ein neues Modell für die ambulante Versorgung

 

Die Inhalte der Internetseite www.solidargutschrift.de

 


Einleitung 

EINLEITUNG

Gibt einen Überblick über die  ordnungspolitischen Hintergründe.


VGS 

VERSORGUNGSMODELL

Beschreibt Ansatz und Zielsetzung des Versorgungsmodells.


Dok 

DOKUMENTE

Zeigt Literaturquellen, Links und Lesenswertes.  


Definitionen

DEFINITIONEN

Grenzt die Begrifflichkeiten voneinander ab.


Konto 

GESUNDHEITSKONTO

Das "Herz" des neuen Versorgungsmodells.


Init 

INITIATOREN

Listet Initiatoren und Unterstützer des Projekts auf. 


Monopol

MONOPOLKOMMISSION

Stellt die Einschätzungen der Monopolkommission dar.


Solidargutschrift_neu

SOLIDARGUTSCHRIFT

Ist eine solidarisch finanzierte Eigenbeteiligung mit Anreizen.


Zus 

ZUSAMMENFASSUNG

Fasst die Erkenntnisse des VGS zusammen. [zurück]


 

Paradigmenwechsel bedeutet allgemein, dass bisher vorherrschende Denkmuster eine Veränderung erfahren. Im Gesundheitssystem gibt es eine Reihe von Denkmustern, die oft mit ideologischen Inhalten gefüllt werden.

Traditionell ergeben sich daraus emotionale Diskussionen, die häufig mit dem Ziel geführt werden, bessere und innovativere Lösungen für das Gesundheitssystem zu bewirken. Verändern sich Denkmuster hin zu besseren und innovativeren Lösungen, so kann ein Paradigmenwechsel stattfinden.

Mit den Inhalten dieser Internetseite soll ein solcher Paradigmenwechsel dargestellt werden. Ziel ist es, eine bessere und innovativere Lösung für die ambulante Versorgung zu bewirken, die für Patienten, Versicherte, Ärzte und Krankenkassen von Vorteil ist.

Einen Paradigmenwechsel kann es in der ambulanten Versorgung nur dann geben, wenn die Elemente Patientenquittung, Einzelleistungsvergütung, (implizite) Kostenerstattung und Eigenbeteiligung zu einem logischen Gesamtkonzept zusammengefügt und als Versorgungsmodell aufeinander abgestimmt werden.

Denn jedes dieser Elemente ist für sich selbst stehend nur schwach geeignet, eine effizientere und nachhaltigere Versorgung zu bewirken; im Zusammenspiel kann hingegen die Versorgung effizienter werden, indem gleichzeitig die Prinzipien der Wirtschaftlichkeit, der Eigenverantwortung und der Qualitätsverbesserung umgesetzt werden.

Aus Perspektive der Monopolkommission (2010, S. 47) stellt sich der Zusammenhang wie folgt dar:

„[Es ist] wünschenswert, das Gesundheitssystem um ein Element einer zwingenden Beteiligung von Patienten an den von ihnen verursachten Kosten zu ergänzen. Dies erscheint notwendig, um eine kostenorientierte marktkonforme Entscheidungsfindung bei den Patienten zu ermöglichen. Demgegenüber treffen Patienten heute ihre Entscheidungen über die Inanspruchnahme von Behandlungsleistungen weitgehend unabhängig von Kostenerwägungen.“

Ziel dieser Internetseite ist es, einen Vorschlag zu unterbreiten, mit welchen Inhalten ein neues Versorgungsmodell umgesetzt werden kann, damit im Zuge der demografischen und politischen Veränderungen der nächsten 20 Jahre das Gesundheitssystem nicht zu einem zentral geplanten Regime einer Rationierung „weiterentwickelt“ werden muss.

Diese Internetseite stellt einen Auszug aus Band 17 der IfMDA-Schriftenreihe dar. [zurück]

Dr. Thomas Drabinski
IfMDA, Kiel

IfMDA